Blockupy Frankfurt: Die wahre Geschichte

Tausende Demonstranten und Polizisten belagerten die Frankfurter Innenstadt. Niemand weiß genau, weshalb; alle Vermutungen gingen ins Leere. Insider verweigerten jegliche Stellungnahmen.

 

Alles begann am frühen Morgen. Eine Aktentasche mit unklarem Inhalt riss mitten auf dem Römerplatz. Augenzeugen sprechen von bis zu 1000 wild verstreuten Papierblättern. Behörden bezifferten das Chaos beschönigend mit „maximal 300“ Dokumenten uneindeutigen Inhaltes. Kurz darauf…

…kletterte ein/e kleine/r, hell-braune/r Katze/Kater mit grau-schwarzen Streifen sowie verschieden-farbigen Augen auf einen Baum in der Nähe des Ortes, wo kurz zuvor die Aktentasche unklaren Inhaltes gerissen war.  Der/Die Katze/Kater hatte große Probleme, herunter zu kommen, weshalb Passanten Zivil-Courage bewiesen und ihr/ihm nachkletterten. Währenddessen…

…näherten sich zwei junge Männer in dunklen Anzügen und dunklen Sonnenbrillen dem Ort, an dem die Aktentasche mit unklarem Inhalt gerissen war. Diese Männer trugen ebenfalls Aktentaschen, weshalb einige panische Anrufe beim örtlichen Polizeirevier eingingen. Passanten wollten selbst eingreifen, wussten laut eigener Aussage aber „nicht wie“. Außerdem…

…erregte ein eindeutig rassistisches Straßenschild großes Aufsehen, erntete Buhrufe und wurde mit dem Entfernen bedroht. Helmut D. fand, es sei „unfassbar, dass ein solches Schild direkt vor einem historisch so bedeutenden Ort wie der Paulskirche steht“. Seine Frau fügte hinzu, dass „die Mitglieder der ersten Volksversammlung“ so etwas nicht gewollt hätten. Auf die gerissene Aktentasche unklaren Inhaltes angesprochen, wollten weder Helmud noch Franziska D. einen Kommentar abgeben. Zumal…

…mittlerweile die Polizei begann, den Römerplatz zu umstellen und…

…einen gut ausgerüsteten Polizeitrupp bereit hielt, um die uneindeutigen Dokumente einzusammeln, die aus der gerissenen Aktentasche unklaren Inhaltes stammten. Begleitet wurde die Vorbereitung von vielen Bürgern, die sich das seltsame und beunruhigende Schauspiel nicht entgehen lassen wollten. Viele waren besorgt, da der Römer bisher das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der Stadt dargestellt hatte und man nun nicht wusste, was genau geschehen würde. Ein Bürger…

…vergaß in Mitten des Tumultes eine Bierflasche. Da diese jedoch nicht weit vom Zentrum des Geschehens stand, war auch sie von Polizisten umzingelt, was es dem Bürger unmöglich machte, sie zu holen. Offizielle Aussagen über diesen Vorfall gibt es bislang nicht.

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5 Antworten zu Blockupy Frankfurt: Die wahre Geschichte

  1. Roberta Sanders schreibt:

    köstlich!

  2. mfis schreibt:

    Nun strengt ja gerade eine bekannte Obdachlosen-Anwaltskanzlei einen Prozess gegen die Frankfurter Polizei an, die es durch ihre Präsenz dem örtlichen Flaschensammler unmöglich machte, besagte Pfandflasche, welche ja unmissverständlich in seinem Revier stand, in seinen Polyethylen-Leergutbehälter aufzunehmen. Der Dumme ist mal wieder der Steuerzahler.

    http://mfis.wordpress.com/2012/05/03/des-saufers-kleines-worterbuch-i/

  3. monopoli schreibt:

    Reblogged this on monopoli.

  4. Werner ROTH Dipl. Wirtsch.Ing. schreibt:

    Das Ganze zeigt wieder einmal, dass 1. wir von einer/mehreren? Flasche/n regiert werden, 2. der kleine Mann – flaschensammelnder Hartz4-Empfänger – am meisten unter den Repressalien der bananenrepublik leiden muß, 3. die mächtige/n Poltitik/ern offensichtlich ohnmächtig einer größeren Ansammlung von Bürgern gegenübersteh/t/en und 4. mit massiver Polizei-Gewalt die eigene Angst vor dem VOLK – das sind WIR – und das Volk bekämpft.

  5. Andi schreibt:

    was stand denn nun wirklich auf den zetteln?

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