Das Dorf der Judenfreunde

Fährt man die verstaubte Autobahn von Haifa runter in Richtung Tel Aviv und biegt einige Kilometer  vor Akko nach rechts, befindet man sich nach einigen Kilometern etwas südlich von Jerusalem, also auf dem Küstenstreifen zwischen Ashkelon und Sderot sowie wenige Steinwürfe entfernt von der weltbekannten Stadt Eilat. Fährt man dann gen Westen Richtung Bethlehem und nimmt die zweite Ausfahrt nach Nazareth, kommt man zu einem kleinen, aber sehr bemerkenswerten Dorf namens Kfar Chawerin, zu Deutsch Dorf der Freunde.

Die Straßen des kleinen Ortes sind sauber, die Häuser sehen aus wie neu und die Läden sind nett dekoriert, die Verkäuferinnen höflich. Das Beste ist jedoch die wunderbare, friedliche und sehr menschliche Atmosphäre, die jeden Besucher freundlich stimmt und auch den Dorfbewohnern das Leben regelmäßig versüßt.

Doch obwohl das Dorf so einfach zu finden ist, kommen nur selten, gar nie, Besucher und der wunderschöne Ort bekommt keine Möglichkeit, sich – trotz weltbekanntem Ruf – der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Wer wohnt also in diesem geheimnisvollen Dorf, welches sich den schönsten Platz im heiligen Lande gesichert hat? Das Dorf der Freunde ist die Heimat der im Feuilleton erwähnten, von Politikern, Dichtern, Journalisten und Radiomoderatoren heraufbeschworenen jüdischen und israelischen Freunde. Hier leben sie, die besten und treuesten Freunde von Sigmar Gabriel, Günter Grass, Albrecht Schröter, Ken Jebsen und Claudia Roth. Nur besonders gute Freunde dürfen in diesem schönen Ort ihr aufregendes, unterstützendes Dasein fristen und obwohl noch niemand auf der Welt diese Freunde gesehen, gerochen oder gehört hat, sind sie doch immer zur Stelle, wenn es darum geht, aus einer antisemitischen Aussage eine antiisraelische zu machen. Immer, wenn jemand seine Maske fallen lässt und seine antisemitische Fratze zeigt, eilt ein fleißiger Bewohner von Kfar Chawerim herbei und setzt sie wieder auf. Lachen Sie nicht, liebe Leser; es ist ein full-time-Job.

Denn offenbar verschweigt uns das Alte Testament eine wichtige Geschichte. Es haben nicht nur Adam und Eva einen falschen Apfel gegessen, sondern auch Sigmar und Claudia aus einer judenfreundlichen Quelle getrunken. Zeitzeuge Peter S.L. spricht von einem beispiellosen Besäufnis.

Keinesfalls möchte ich Ihnen jedoch vom Besuch dieses Dorfes abraten. Fahren Sie einfach von Haifa nach Tel Aviv, biegen Sie vor Akko nach rechts ab und – auf dem südlichen Küstenstreifen zwischen Ashkelon und Sderot, etwas südlich von Jerusalem – fahren sie etwas gen Bethlehem bis zur Abfahrt von Nazareth und Sie werden all diese Menschen treffen, von denen hierzulande so viel gesprochen wird. Einen schönen Aufenthalt!

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